Wie man mehr Verkäufe auf einer Online-Autoplattform durch ein besseres Nutzererlebnis generiert
Autos wechseln immer häufiger online den Besitzer. Das klassische Modell, bei dem Kunden ins Autohaus kommen und den Kauf direkt vor Ort abschließen, wird immer seltener. Nicht ohne Grund floriert die Kategorie Autos auf Online-Marktplätzen, und auch auf den Autoverkauf spezialisierte Plattformen wie das englische Motorway melden starkes Wachstum. Wie können Sie als Betreiber einer Autoplattform von diesem Wachstum profitieren, das Nutzererlebnis auf Ihrer Plattform verbessern und am Ende mehr Gewinn erzielen?
Der Online-Handel mit Autos hinkt beispielsweise dem Online-Kauf und -Verkauf von Kleidung hinterher. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass es um Güter mit relativ hohem Wert geht. Hinzu kommt, dass der Autohandel sehr anfällig für Betrug und Geldwäsche ist, sodass Käufer und Verkäufer auch ein höheres Risiko tragen. Dadurch wird der Online-Autokauf für Verbraucher zu einem anderen und angespannteren Erlebnis, als man es sich wünschen würde.
Um diese Hürde und dieses Risiko zu beseitigen, sollten Sie als Plattformbetreiber die aktuelle User Journey genau unter die Lupe nehmen – also die Schritte, die ein Nutzer durchlaufen muss, um sein Ziel zu erreichen. Was können Sie hier verbessern, um den Handel zwischen Käufer und Verkäufer zu erleichtern und beiden Parteien mehr Sicherheit zu geben? Ein wichtiger Faktor, um Risiken zu beseitigen und eine bessere User Journey zu erreichen, ist die Gestaltung der Zahlungen.
Reibung in der User Journey
Wenn Verbraucher Autos über Marktplätze und Plattformen kaufen und verkaufen, zahlen sie immer noch regelmäßig bar. Der Käufer muss zur Bank, um das Geld abzuheben, und der Verkäufer muss die Echtheit der Scheine prüfen. Für beide Parteien entsteht dadurch Reibung in der User Journey. Die beliebte Alternative, die Banküberweisung, ist ebenfalls nicht ideal und birgt vor allem für den Verkäufer große Risiken.
Stellen Sie sich vor: Das Auto ist verkauft, bei der Post umgeschrieben, das Geld überwiesen, und der Käufer fährt davon. Dann kann es eine Weile dauern, bis das Geld dem Bankkonto des Verkäufers gutgeschrieben wird. Es besteht also das Risiko, dass die Zahlung gar nicht ankommt. Der Verkäufer geht leer aus und macht eine wirklich schlechte Erfahrung.
Die Transaktion von einem Dritten erfassen lassen
Damit die Bezahlung eines Autos über eine Plattform oder einen Marktplatz reibungslos und sicher abläuft, sind zusätzliche Prüfungen und Verknüpfungen für Käufer und Verkäufer gleichermaßen von Vorteil. Es schafft eine zusätzliche Sicherheitsebene, wenn die Transaktion von einem Dritten, etwa einem Zahlungsdienstleister, digital erfasst wird. So hält die Zahlungstransaktion zum Beispiel fest, dass das Auto zu diesem Preis und in diesem Zustand verkauft wurde. Wird dem Verbraucher dann ein gestohlenes Auto verkauft, kann er vor Gericht nachweisen, dass er nicht an der Tat beteiligt war und das Auto in gutem Glauben gekauft hat.

Online-Zahlungen integrieren
Um diese zusätzliche Sicherheit bieten zu können, müssen Sie Online-Zahlungen in Ihre Plattform integrieren. So können Sie nicht nur die User Journey deutlich verbessern, sondern auch den Schritt zum Cost-per-Sale-Modell gehen, bei dem Verkäufer für jedes verkaufte Auto eine Gebühr zahlen. Wenn Verkäufer pro verkauftem Auto statt pro Anzeige bezahlen, wird es außerdem attraktiver, mehr Anzeigen zu schalten. Das steigert den Absatz und letztlich die Einnahmen.










