Warum die größten Marktplätze OPP wählen
28.08.2025

Online-Shopping hat wirklich zugenommen und die Covid-Pandemie hat diesen Sektor nur weiter gestärkt. Da der Löwenanteil des Online-Verkaufs von Webshops kommt, konzentrieren sich die großen Zahlungsdienstleister darauf. Webshops sind ihr Kerngeschäft.
Jedoch haben Marktplätze und Plattformen eine völlig andere Dynamik. Zahlungen finden statt, aber die zugrunde liegenden Prozesse sind sehr verschieden und viel komplexer. Diese Dynamik erfordert daher einen spezialisierten Zahlungsdienstleister.
Ein Marktplatz oder eine Plattform ist kein Webshop!
Ein Marktplatz ist eine Online-Plattform, auf der potenziell Millionen von 'Webshops' ihre Produkte verkaufen können. Die Verkäufer können Privatpersonen sein sowie auch Unternehmen, die ihre Waren über einen Marktplatz verkaufen. Der Marktplatz ist nicht der Verkäufer der Waren und daher nicht der rechtmäßige Empfänger der Erlöse. Es ist kompliziert, finanziell riskant und illegal, zuerst alle Erlöse an den Marktplatz auszuzahlen, danach der Marktplatz die endgültigen Erlöse (mit oder ohne Einbehalt einer Provision) an den letzten Verkäufer weitergibt.
Eine solche Verteilung von Geldern ist keine Kernaktivität für einen Marktplatz und die Regulierungsbehörden betrachten dies als eine Finanzdienstleistung, mit allen dazugehörigen Verpflichtungen. Ein Marktplatz müsste dann eine Lizenz beantragen, um selbst zum Zahlungsdienstleister zu werden oder würde als 'Merchant of Record' angesehen. Wenn der Marktplatz oder die Plattform nicht für alle Waren verantwortlich sein möchte, die Menschen über integrierte Zahlungen auf seiner Plattform verkaufen, muss er einen Zahlungsdienstleister nutzen, der den Verkäufer der Waren durch den Know Your Customer (KYC)-Prozess überprüft.











